Reviews
DESTINATION ANYWHERE – “You Won’t Bring Me Down”
CD [Eigenproduktion, myspace.com/destinationanywhereska]
Welcome back to the nineties! Hier haben wir es also mit dem bereits dritten Release einer noch jungen, höchstwahrscheinlich aus Pfälzer Weinbauerssöhnchen bestehenden Bande zu tun, die ungefähr genau so klingen, wie man es sich von den Siegern eines „T Mobile Local Support Contests“ auch erwarten darf, bei dem unter anderem solche Granaten wie der H-BLOCKX-Sänger und der …
CHUCK RAGAN – “Gold Country”
[Sideonedummy]
Okay, zugegeben, ich war niemals ein allzu riesiger HOT WATER MUSIC-Fan, aber man muss besagter Band dennoch zugute halten, dass sie zu einer Zeit zur absoluten Speerspitze des Emopunkrocks zählten, als eben jene Begriffsbezeichnung noch nicht zum absoluten Schimpf- und Kotzwort herunter geschändet wurde. Nichtsdestotrotz hat Herr Ragan, bekanntermaßen langjähriger Sänger des erwähnten kalifornischen Quartetts, sein wahres Genie meines Erachtens …
BOOZE BROTHERS – “Rock’n'Roll Mutiny”
[Wolverine]
Yeaaaah, let’s have a booze party, ihr Fucker! Ganz entzückenden, ordentlich mit Whiskey getränkten und anständig raubeinigen Punkabilly rotzen uns die hier die vier Burschen aus dem rheinländischem Heinsberg (die westlichste Kreisstadt Deutschlands, hört, hört!) entgegen und speziell das hübsch zur Geltung gebrachte Honky Tonk-Piano lässt ab und an Reminiszenzen an die gar nicht so unguten KINGS OF NUTHIN’ aufkommen. …
BIG D AND THE KIDS TABLE – “Fluent in stroll”
[Sideonedummy]
Seit mittlerweile auch schon stattlichen 14 Jahren sind diese sieben Bostoner Buben bereits unterwegs und hatte ich sie in dieser Zeit eigentlich immer als nur eine von einer Dutzendschaft zwar spielerisch begabter, aber im Endeffekt dennoch austauschbarer Ami-Skapunkbands wahrgenommen, so vermögen sie es doch tatsächlich, mich auf ihrer sechsten Scheibe phasenweise Bauklötze staunen zu lassen. Der Punkanteil wurde jedenfalls auf …
BEAT BEAT BEAT “living in future”
[Alien Snatch]
Geilo 77er Punk vo fünft Retro-Schnuckis aus Atlanta/Georgia welche mit gutem Geschmack und noch bessere Songs aufhorchen lassen. Läuft hier hoch und runter. Unbedingt kaufen.[Stiletti]
RIPMEN – „Rott In Pieces“
[Wolverine]
Zum Henker nochmal, welcher Dilletant zeichnet sich denn für dieses billige Photoshop-Artwork verantwortlich, bitteschön?! Verdeutlicht auf jeden Fall mal wieder recht anschaulich den Unterschied zwischen coolem Trash und lieblos dahin geschludertem Mist… Ganz so harsch möchte in Bezug auf die Musik dann aber nicht urteilen, auch wenn Ihnowazion sicherlich anders geschrieben wird. Ist halt „Psychobilly as fuck“ , teilweise schön …
GOLDEN BOYS – Whiskey Flower
[Alien Snatch]
Die Coverabbildung zeigt eine in mollig warmen, goldbraunen Farbtönen fotografierte Südstaaten-Behausung und vermittelt somit schon mal einen guten Eindruck, wohin die musikalische Reise während der folgenden 14 Songs gehen soll. Die fünf Burschen aus Austin, Texas könnten auf jeden Fall ohne weiteres locker als die etwas versoffeneren, drogensüchtigen Stiefbrüder von den allseits hochgejubelten GOODNIGHT LOVING durchgehen und in den …
Die Ärzte: Von Käse, Koks und Konkubinen – oder die Schweiz muss sterben, damit wir das Mittelmehr sehen können!
Nachdem wir „Die Zu Späten“ bereits vor zwei Tagen in der Spätzlemetropole Stuttgart live verfolgten und das dort abgebrochene Interview mit deren Bassisten Rodrigo Gonzales noch fortführen wollten, beschlossen wir den lustigen Musikanten auuuus Berlin nochmals die Gelegenheit zu geben, ihr Können in Zürich unter Beweis zu stellen. Und soviel vorweg: Dies setzten sie trotz Tourfieber, Tripper, Lautstärkeeinschränkung und Syphilis …





