Reviews
INFLUENZA #3
64 DIN A5-Seiten; 1,50,- plus Porto; Ronja Schwikowski, Grabenstr.77, 47057 Duisburg
Sieh an, das kopierte „cut-and-paste“-Selbstverwirklichungspamphlet von Plasticbombette Ronja geht nun also endlich in die dritte Runde und diesmal wird das Froilein Räubertochter auch zu weiten Teilen von Mikro, dem Macher des nicht mehr existenten Entkettet-Fanzines unterstützt. Letzterer führt sich dann auch gleich mal mit einem dreiseitigen Artikel unter der Überschrift …
BRAINWASHED #5
36 DIN A5-Seiten; 0,50,- plus Porto; brainwashed77@gmx.de
Na, wenn das nicht mal das Fanzine-Comeback des Jahres ist?! Satte zwei Jahre hat der brave Jenz jedenfalls benötigt um endlich mal wieder eine Ausgabe seines kleinen, aber feinen D.I.Y.-Pamphletes zusammen zu schustern, allerdings hat der Knabe wohl auch eine bitterliche Enttäuschung im privaten Sektor zu verarbeiten gehabt und war entsprechend lange mit Wunden …
YOUNG & DISTORTED #4
72 DIN A5-Seiten inklusive CD; 2,00,- plus Porto; kontakt@provinzpunk.at
Yeah, mit einer, im Vergleich zur eh schon gar nicht so übel geratenen Vorgängerausgabe, glatt hunderprozentigen Steigerung biegt der neueste Streich dieser österreichischen Provinzpunker um die Ecke und echt, das ist wirklich großes Tennis hier! Zunächst einmal sticht natürlich die enorme Steigerung in punkto Layout ins Auge, insbesondere die Fotos sind fast …
THE ASSASSINATIONS – “Future Blasts From The Past”
[Hashishin]
Boh Alter, das hier haut dem Fuzz ja echt mal den Boden aus, höhöhö… Nee ernsthaft, „Intoxication“ der Opener vom Debüt dieser rotzcoolen und sehr hoffnungsfroh stimmenden Bande aus Berlin kickt schon gleich mal sowas von unverschämt fett nach vorne, leckomio, fast so als würde man einer lange verschollenen Drogenrocksession der Herren Interior, Vega und Osterberg lauschen! Große Worte, fürwahr, …
TARANTULA KRISE – “Acht”
[Eigenproduktion, tarantula-krise.de]
Äußerst achtbares zehn-Song-Debüt einer jungen deutschsprachigen Punkrockband aus Hamburg, die eben auch genau das macht: Deutschsprachigen Hamburg-Punkrock. Die Songs haben alle eine hübsch-düstere Grundatmosphäre und grob vereinfacht könnte man wohl behaupten, dass die Burschen gewiss nicht mehr Buchstaben als A, C; H, R, U und T für ihr persönliches Alphabet benötigen. Lobens- und erwähnenswert auch die angenehmen, mitunter auch …
RUMBLE CLUB – “The Bad In Me”
[Wolverine]
Sehr feiner, abwechslungsreicher Punkrock-/Rockabilly-Hybrid (um hier nicht schon wieder den bescheuerten Begriff „Punkabilly“ zum tausendsten Male zu bemühen…), dieses Trios aus Kentucky, die hier auch schon ihren mittlerweile dritten Longplayer vorlegen.Höchstwahrscheinlich bin ich nicht der erste Rezensent, der auf die stimmliche Nähe des Sängers und Gitarristen Jack Coray zu einem gewissen John R. Cash hinweist, doch schon gleich beim Opener …
MOJO JAZZ MOB – “Westfalenwalze”
[Black Desert Inn]
Au weh, da hab’ ich beim Plündern von Stilettis Promokiste wohl versehentlich im Ressort von unserem geschätzten Metal Marky gewildert… Doch Glück im Unglück für diese fünf Münsteraner hier, denn auch wenn ich definitiv kein ausgewiesener Experte im Bereich des Stoner Rocks bin, so findet die vorliegende fünf-Song-EP trotzdem durchaus meinen Gefallen. Richtig amtliche Produktion, Hirn weg bräsende …
DEVILROCK FOUR – “First In Line”
CD [Unconform]
Jesus verfickter Christus, es darf bitteschön mal fett gepost werden, meine Damen und Herren! Also ich meine so nach dem Motto: „Stiff upper lip“, Grätschschritt, Luftgitarre oder wahlweise halt auch einen Finger im Arsch und zwei in der Luft, you know?! Die vier (Ha, wer hätte es gedacht?!) Australier mit dem zum Ohrfeigen dämlich-einfallslosen Bandnamen lassen hier jedenfalls den …





