Tonträger
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THE ASSASSINATIONS – “Future Blasts From The Past”
[Hashishin]
Boh Alter, das hier haut dem Fuzz ja echt mal den Boden aus, höhöhö… Nee ernsthaft, „Intoxication“ der Opener vom Debüt dieser rotzcoolen und sehr hoffnungsfroh stimmenden Bande aus Berlin kickt schon gleich mal sowas von unverschämt fett nach vorne, leckomio, fast so als würde man einer lange verschollenen Drogenrocksession der Herren Interior, Vega und Osterberg lauschen! Große Worte, fürwahr, …
TARANTULA KRISE – “Acht”
[Eigenproduktion, tarantula-krise.de]
Äußerst achtbares zehn-Song-Debüt einer jungen deutschsprachigen Punkrockband aus Hamburg, die eben auch genau das macht: Deutschsprachigen Hamburg-Punkrock. Die Songs haben alle eine hübsch-düstere Grundatmosphäre und grob vereinfacht könnte man wohl behaupten, dass die Burschen gewiss nicht mehr Buchstaben als A, C; H, R, U und T für ihr persönliches Alphabet benötigen. Lobens- und erwähnenswert auch die angenehmen, mitunter auch …
RUMBLE CLUB – “The Bad In Me”
[Wolverine]
Sehr feiner, abwechslungsreicher Punkrock-/Rockabilly-Hybrid (um hier nicht schon wieder den bescheuerten Begriff „Punkabilly“ zum tausendsten Male zu bemühen…), dieses Trios aus Kentucky, die hier auch schon ihren mittlerweile dritten Longplayer vorlegen.Höchstwahrscheinlich bin ich nicht der erste Rezensent, der auf die stimmliche Nähe des Sängers und Gitarristen Jack Coray zu einem gewissen John R. Cash hinweist, doch schon gleich beim Opener …
MOJO JAZZ MOB – “Westfalenwalze”
[Black Desert Inn]
Au weh, da hab’ ich beim Plündern von Stilettis Promokiste wohl versehentlich im Ressort von unserem geschätzten Metal Marky gewildert… Doch Glück im Unglück für diese fünf Münsteraner hier, denn auch wenn ich definitiv kein ausgewiesener Experte im Bereich des Stoner Rocks bin, so findet die vorliegende fünf-Song-EP trotzdem durchaus meinen Gefallen. Richtig amtliche Produktion, Hirn weg bräsende …
DEVILROCK FOUR – “First In Line”
CD [Unconform]
Jesus verfickter Christus, es darf bitteschön mal fett gepost werden, meine Damen und Herren! Also ich meine so nach dem Motto: „Stiff upper lip“, Grätschschritt, Luftgitarre oder wahlweise halt auch einen Finger im Arsch und zwei in der Luft, you know?! Die vier (Ha, wer hätte es gedacht?!) Australier mit dem zum Ohrfeigen dämlich-einfallslosen Bandnamen lassen hier jedenfalls den …
DESTINATION ANYWHERE – “You Won’t Bring Me Down”
CD [Eigenproduktion, myspace.com/destinationanywhereska]
Welcome back to the nineties! Hier haben wir es also mit dem bereits dritten Release einer noch jungen, höchstwahrscheinlich aus Pfälzer Weinbauerssöhnchen bestehenden Bande zu tun, die ungefähr genau so klingen, wie man es sich von den Siegern eines „T Mobile Local Support Contests“ auch erwarten darf, bei dem unter anderem solche Granaten wie der H-BLOCKX-Sänger und der …
CHUCK RAGAN – “Gold Country”
[Sideonedummy]
Okay, zugegeben, ich war niemals ein allzu riesiger HOT WATER MUSIC-Fan, aber man muss besagter Band dennoch zugute halten, dass sie zu einer Zeit zur absoluten Speerspitze des Emopunkrocks zählten, als eben jene Begriffsbezeichnung noch nicht zum absoluten Schimpf- und Kotzwort herunter geschändet wurde. Nichtsdestotrotz hat Herr Ragan, bekanntermaßen langjähriger Sänger des erwähnten kalifornischen Quartetts, sein wahres Genie meines Erachtens …
BOOZE BROTHERS – “Rock’n'Roll Mutiny”
[Wolverine]
Yeaaaah, let’s have a booze party, ihr Fucker! Ganz entzückenden, ordentlich mit Whiskey getränkten und anständig raubeinigen Punkabilly rotzen uns die hier die vier Burschen aus dem rheinländischem Heinsberg (die westlichste Kreisstadt Deutschlands, hört, hört!) entgegen und speziell das hübsch zur Geltung gebrachte Honky Tonk-Piano lässt ab und an Reminiszenzen an die gar nicht so unguten KINGS OF NUTHIN’ aufkommen. …





