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	<title>Pankerknacker Fanzine</title>
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	<description>Punk Rock Fanzine</description>
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		<title>Ed Turner and the danilof Center</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.myspace.com/edturnerthedanilofcenter
Musikalisch steckte Punk hier nur die Rahmenbedingungen ab, am Reissbrett ist das sicher nicht entstanden, aber ja, ja, ja, die Attitude. Verflucht schwierig, die Musik zu schreiben. Ich versuch es dennoch: Instrumente und Gesang, monotoner und dennoch vereinnahmender Sprechgesang. Die Platte (also leider nur ein Silberling) lebt zu einem guten Teil von der Manie des S&#228;ngers, die live noch deutlicher ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/reviews/tontraeger/ed-turner-and-the-danilof-center/"  class="read-more" title="Ed Turner and the danilof Center"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.myspace.com/edturnerthedanilofcenter</p>
<p>Musikalisch steckte Punk hier nur die Rahmenbedingungen ab, am Reissbrett ist das sicher nicht entstanden, aber ja, ja, ja, die Attitude. Verflucht schwierig, die Musik zu schreiben. Ich versuch es dennoch: Instrumente und Gesang, monotoner und dennoch vereinnahmender Sprechgesang. Die Platte (also leider nur ein Silberling) lebt zu einem guten Teil von der Manie des S&auml;ngers, die live noch deutlicher zutage tritt, aber von diesem Silberling ganz gut eingefangen wird. So klingt Verzweiflung auf Hebr&auml;isch. Ein Tikva (keine Hoffnung) hei&szlig;t es da und die Platte l&auml;sst auch keine zu. Anscheinend wird gemunkelt der S&auml;nger h&ouml;re gerne Flipper, ich erw&auml;hne das jetzt mal und werfe es als Referenz in den Raum, Wipers oder Joy Division oder von mir aus Killing Joke oder The Fall ist man wahrscheinlich ebenfalls nicht abgeneigt. Alles komplett unterschiedliche Bands, also bitte daraus keine R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Musik ziehen, ich k&ouml;nnte mir einfach vorstellen, dass diese und vergleichbare irgendwo Pate gestanden sind. Falls die Band das anders sieht, was ich nicht glaube, habe ich trotzdem recht. Absolute Empfehlung, v.a. an diejenigen, die genau wie meiner einer von den ganzen Heerscharen an absolut authentischen Streetpunkbands die Schnauze voll haben. Ach, und nat&uuml;rlich f&uuml;r die ausgesuchten Wenigen mit gutem Geschmack. Peace! Kontaktadresse gibt es konsequenterweise und zur Attitude passend keine, f&uuml;r die, die es dennoch versuchen wollen, habe ich mal die MySpace angegeben. Ach ja, geiles Coverartwork, verflucht, warum muss das eine CD sein? Ja, ja, Zaunpfahl, ich bin jetzt aber nicht mal so sicher, ob das in diesem Fall erw&uuml;nscht ist.<br />
Mani</p>
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		<title>Plishat Hotfey HaGufot &#8211; TwinToe Records</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.myspace.com/twintoerecords,www.myspace/plishat
Noch einmal Garagenpunk, mehr Punk als Garage, diesmal aber straight durchgepr&#252;gelt, dynamisch, roh und energisch, ich wisst schon, keine Gefangenen und Verletzte werden liegengelassen. Bakterien dringen in deinen K&#246;rper ein, so lie&#223;e sich der Bandname in etwa &#252;bersetzten und so klingt es dann auch, frisst dir dein verdammtes Fleisch von den Knochen, ja, ich habe kapiere, was man mir sagen ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/reviews/tontraeger/plishat-hotfey-hagufot-twintoe-records/"  class="read-more" title="Plishat Hotfey HaGufot &#8211; TwinToe Records"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.myspace.com/twintoerecords,www.myspace/plishat</p>
<p>Noch einmal Garagenpunk, mehr Punk als Garage, diesmal aber straight durchgepr&uuml;gelt, dynamisch, roh und energisch, ich wisst schon, keine Gefangenen und Verletzte werden liegengelassen. Bakterien dringen in deinen K&ouml;rper ein, so lie&szlig;e sich der Bandname in etwa &uuml;bersetzten und so klingt es dann auch, frisst dir dein verdammtes Fleisch von den Knochen, ja, ich habe kapiere, was man mir sagen will! Orkan, Sturm, was auch immer, wers nicht aush&auml;lt, sucht Unterschlupf im Luftschutzbunker. Verdammt, so ein Krieg macht kreativ, im heimlichen Hit fordert man dann gleich dazu auf, Tel Aviv niederzubrennen! Grund: Langeweile, das kennen wir doch… Dazwischen wird noch eine ca. 10 min&uuml;tige Passage eingestreut, in die Musiker, sagen wir mal, sich austoben. Texte komplett in Hebr&auml;isch, daf&uuml;r ebenfalls Pluspunkte, blo&szlig; keine Anbiederung an die westliche Welt, hehe… au&szlig;er nat&uuml;rlich man nimmt den Standpunkt ein, dass gerade das eine ist. Hat den jetzt jemand verstanden? Egal. Ach, man werfe bei der Gelegenheit doch gleich mal einen Blick auf die Ver&ouml;ffentlichungen des kleinen, sympathischen Twin Toe-Labels aus Tel Aviv. Hm, geh&ouml;rt nat&uuml;rlich ebenfalls auf Vinyl, wird in Israel anscheinend nicht mehr gepresst, welches deutsche Label versteht den Wink mit den Zaunpfahl? Ne, ist echt nicht so schwer.<br />
Mani</p>
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		<title>Los Kikes – Shaking Records</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Fullmoonthrashers@yahoo.com
Yeah, Garagenpunk aus dem fr&#246;hlichen Israel! War vor einiger Zeit das erste Release der SShaking-Records Labels, wohl des einzigen Labels in Israel, das sich der Garagetrash-Geschichte annimmt. Mann, die machen es mir nicht einfach! Fullmoontrasher sagt die Emailadresse und das gebe billigerweise gleich so an euch weiter: Straighter Garagenrock, Fuzz, Trash, was auch immer… Punk. Manchmal wird ordentlich durchgebolzt, zur ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/reviews/tontraeger/los-kikes-shaking-records/"  class="read-more" title="Los Kikes – Shaking Records"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fullmoonthrashers@yahoo.com<br />
Yeah, Garagenpunk aus dem fr&ouml;hlichen Israel! War vor einiger Zeit das erste Release der SShaking-Records Labels, wohl des einzigen Labels in Israel, das sich der Garagetrash-Geschichte annimmt. Mann, die machen es mir nicht einfach! Fullmoontrasher sagt die Emailadresse und das gebe billigerweise gleich so an euch weiter: Straighter Garagenrock, Fuzz, Trash, was auch immer… Punk. Manchmal wird ordentlich durchgebolzt, zur Auflockerung werden Surfpassagen eingestreut, das alles aber vor einem d&uuml;steren Hintergrund – Ausdruck eines Lebensgef&uuml;hls, hehe, die Romantik verbirgt sich dahinter, man muss sich aber die Zeit nehmen und sie auch wirklich erkennen wollen, ich bezweifle, dass ihr da feinf&uuml;hlig genug seid&#8230; Die Stimme des Frontmann erinnert mich an meinen Landsmann Beatmean von den Monsters, die h&ouml;re ich &uuml;berhaupt hier und da mal raus und das ist ja schon mal ne Duftmarke. Ob das bewusst und unbewusst passiert? Ich werde denen mal auf die Finger klopfen. Eine weitere Gemeinsamkeit mit meinen Landleuten w&auml;re der Horrorbezug, der &uuml;brigens auch dem &uuml;beraus gelungenen Artwork seinen Stempel aufdr&uuml;ckt. Pushead stand auch noch irgendwo daneben. Ja, feine Sache das, aber das geh&ouml;rt eigentlich auf Vinyl und genau darum bitten die Jungs deutsche Labels, die sich doch bitte melden m&ouml;gen. H&auml;ngt mal ein Ohr rein, lohnt!<br />
Mani</p>
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		<title>City Rats on Tour, need Help!</title>
		<link>http://www.pankerknacker.com/archiv/kolumnen/city-rats-on-tour-need-help/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 13:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stelle mal einen Aufruf an den Beginn meiner Kolumne: Die City Rats aus Tel Aviv sind im Sommer auf gro&#223;er Euro-Tour und ben&#246;tigen noch Konzerte. Also geneigte Veranstalter, h&#246;rt rein und kontaktiert:
http://www.myspace.com/cityratscrew
cityratsisrahell@gmail.com
Sind nette Jungs, immer f&#252;r ne gute Party zu haben und spielen f&#252;r Bier und Sprit, wie es sich eben geh&#246;rt… Zupacken!
9.4. Plishat Hotfey Ha’Gufot, Do you like ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/archiv/kolumnen/city-rats-on-tour-need-help/"  class="read-more" title="City Rats on Tour, need Help!"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle mal einen Aufruf an den Beginn meiner Kolumne: Die City Rats aus Tel Aviv sind im Sommer auf gro&szlig;er Euro-Tour und ben&ouml;tigen noch Konzerte. Also geneigte Veranstalter, h&ouml;rt rein und kontaktiert:</p>
<p>http://www.myspace.com/cityratscrew</p>
<p>cityratsisrahell@gmail.com<br />
Sind nette Jungs, immer f&uuml;r ne gute Party zu haben und spielen f&uuml;r Bier und Sprit, wie es sich eben geh&ouml;rt… Zupacken!</p>
<p>9.4. Plishat Hotfey Ha’Gufot, Do you like my shoes&#8230; Zimmer Tel Aviv<br />
So, mein erstes Wochende in Tel Aviv muss ordentlich eingel&auml;utet werden, was eignet sich da besser als ein kleines, aber feines Punkkonzi? Yep! Der Namensgeber wird sich jedenfalls etwas gedacht haben, als er die ganze Chose Zimmer getauft hat, die Dimensionen entsprechen etwa einem solchen. Cool eingerichtet mit seltsamen Bildern an der Band, atmosph&auml;risch nennt man das wohl, ich habe es nicht so mit blumigen Beschreibungen. Glaubt es mir einfach oder geht selbst hin. Sehr sympathisch die B&uuml;chse auf dem K&uuml;hlschrank, in die man Geld reinschmei&szlig;en konnte, um sich dann ein Bier aus selbigem zu pfl&uuml;cken. Nix Kontrolle, man glaubt an das Gute im Menschen, sehr sch&ouml;n, es w&uuml;rde doch funktionieren Kinder…<br />
Das Konzert beginnt um 5 Uhr an einem Freitagnachmittag (entspricht in etwa unserem Samstag), so dass man nachher noch ausgiebig Zeit hat, sich dem Tel Aviver Nachtleben zu widmen (aber ja doch…). Als Erstes kletterte eine nirgends erw&auml;hnte Band auf die nicht vorhandene B&uuml;hne. War aber gut, vor allem der sagen wir mal manische (hihi, ne den Gag muss man nicht verstehen…) verlieh der Band einen &auml;h manischen Anstrich. Danach Plishat Hotfey Ha’Gufot, fantastischer Garagenpunk mit einem abartigen Maniac von S&auml;nger, der das Zimmer zu seinem K&ouml;nigreich umfunktionierte, der geneigte Besucher war schon gezwungen in Bewegung zu bleiben, um halbwegs verfolgen zu k&ouml;nnen, wo er sich gerade herumtobte. Wer’s nicht glaubt &uuml;berzeugt sich selbst: http://www.myspace.com/plishat. Irgendein Schlaumeier sollte da schleunigst ne Tour organisieren, Platte ist meines Wissens unterwegs, das d&uuml;rfte sich dann auch lohnen… auch hier sollte sich jemand um ne Lizenzpressung bem&uuml;hen, wenn das nicht schon l&auml;ngst unter Dach und Fach ist. Es soll ja Menschen geben, die einen guten Geschmack ihr Eigen nennen…<br />
Do you like my shoes dann ein klassisches Garagenduo, Gitarre, Schlagzeug und losgerockt, alles auf den entsprechenden Instrumenten vorgetragen, authentisch hehe&#8230; Fein. Nach einer weiteren, etwas ruhigeren Band versammelten sich Musiker erstgenannter Bands zu einer lyrischen Punksession. Was es nicht alles gibt… Fein. Ein paar erfrischende Gespr&auml;che mit Israelis auf Drogen sp&auml;ter, machte ich mich dann auf, die Welt zu erobern. Stichwort und saubere &Uuml;berleitung mit Schlusswort: Ich habe die ganze Welt bereist und so einen Club findest du nie wieder, meinte ein Besucher zu mir, ich lass dass dann einfach mal so stehen und verabschiede mich f&uuml;rs Erste…</p>
<p>12.4. Ordnungsamt Prozdor Bar, Tel Aviv<br />
Ja, das eine Lied, das ich noch mitgekriegt habe, war ganz gut – muss aber auch, ist ja aus Berlin. Man sollte sich vom „Hier f&auml;ngt alles sp&auml;t an“, dann halt doch nicht ganz in die Irre f&uuml;hren lassen… Nettes Hinterzimmer in einer Bar, in das ich schon gar nicht mehr reingepasst habe…</p>
<p>16. 4. Opiods, Zimmer Tel Aviv<br />
Schon wieder im Zimmer, schon wieder ein Nachmittagskonzert. Tel Aviv birst echt &uuml;ber vor Veranstaltungen, ich komme hier kaum mehr nach… Also zuerst eine Band, die so einen Mix aus Elektronischer Musik und Punk &auml;h spielten, ich glaube, dass nennt man dann Elektroclash. Nett… ich denke, das ganze Projekt steckt noch in den Kinderschuhen, da d&uuml;rfte durchaus etwas heranwachsen, mal gucken, was da noch auf uns zukommt. Ach ja, ja, ich bin stetig dabei, meinen Horizont zu erweitern…<br />
Danach Opiods, die nicht umsonst The Cure, Joy Division, usw… in der Freundesliste stehen haben. Die d&uuml;stere Musik stand doch einem deutlichen Gegensatz zur relaxten, ja fr&ouml;hlichen Stimmung, in der das alles pr&auml;sentiert wurde; kr&auml;ftiges Organ die S&auml;ngerin… sehr gut. Wer sich die Richtung begeistern kann, h&ouml;rt &uuml;ber die &uuml;blichen Kan&auml;le mal rein, ich habe es, wie schon erw&auml;hnt, nicht so mit blumigen Beschreibungen. Im &Uuml;brigen habe ich drei Bier getrunken w&auml;hrend des Konzertes, ist ziemlich interessant, nicht wahr? Sp&auml;ter am Abend dann noch mehr, jaja… Danach habe ich mit dem Betreiber noch einen Interviewtermin ausgemacht, dann ging es auch schon weiter, denn am Abend wollte ich<br />
16.4. Not on Tour, The Testicles, Rogatka Bar Tel Aviv<br />
den n&auml;chsten Event aufsuchen. In der relativ umstrittenen Rogakta Bar: Es gab hier mal eine recht heftige Debatte: In der Rogatka Bar werden keine IDF-Soldaten in Uniform bedient, was in Israel ein anderes Statement ist als anderswo, und dann zu Boykott-Aufrufen, usw… gef&uuml;hrt hat. Vielleicht kann ich da bald mal mehr berichten.<br />
Auf jeden Fall mal ne ziemlich coole Location. Ich glaube, bereits erw&auml;hnt zu haben, dass ich es nicht so mit blumigen Beschreibungen habe, Fotografieren ist ebenfalls nicht so meines, also baue ich halt mal wieder darauf, dass man mir das abnimmt oder selbst hingeht. Ich kam gerade rechtzeitig zu den Testicles, israelischer Streetpunk neuerer amerikanischer Pr&auml;gung sage ich mal… Zur Orientierung nenne ich mal solche Bands, die The Unseen oder &auml;hm &auml;hnliche… ich kenne mich da nicht sonderlich gut aus. Auf jeden Fall fein. Das dazu passende Publikum war auch da, Nieten, Stachelhaare, ein paar Skinheads… yep.<br />
Dann spielen Not on Tour zum Tanze auf, und ich wei&szlig; jetzt echt nicht, ob das alles meinem augenblicklichen Enthusiasmus geschuldet ist, endlich mal wieder was Neues und &Uuml;berraschendes zu sehen, oder ob die wirklich so gut sind, wie ich sie, w&auml;hrend ich das tippe, in Erinnerung habe – was f&uuml;r ein Schei&szlig;satz! – aber die waren Klasse. Da waren Ankl&auml;nge von kalifornischen Punk, sowohl &auml;lterer – genau die klassischen fantastischen wie Circle Jerks, Adolescent, und wie sie alle hei&szlig;en – als auch neuerer Pr&auml;gung mit einem ordentlichen Hardcore Einschlag versehen und eben diesem gewissen, nennen wir es mal israelischen Etwas versehen. Brachten auch eine Menge Leben ins Publikum, Crowd going crazy you know… Und schon wieder ein kr&auml;ftiges wirklich gut anzuh&ouml;rendes weibliches Organ… Platte folgt wohl bald auf einem amerikanischen Label, also Augen auf. Es war noch recht fr&uuml;h, also ab ins Tel Aviver Nachtleben… bevor ich mich dann bald wieder mit einem Bericht aus der heiligen Stadt wieder melde…</p>
<p>17.4. D9, Dirk Diggler, Concrete Facial, Uganda Jerusalem<br />
Grindcore-Overkill in der heiligen Stadt! Aber beginnen wir, wie es sich geh&ouml;rt, am Anfang. Am Samstagabend nach Schabbat (der j&uuml;dische Tag beginnt am Abend und h&ouml;rt auch am Abend wieder auf) mit dem ersten Bus nach Jerusalem. Bei der Ankunft habe ich festgestellt, dass ich den eigens f&uuml;r diesen Anlass kreierten Notizzettel mit der Adresse des Clubs und Wegbeschreibung zu meinem designierten Pennplatz irgendwie verschusselt habe… Naja, zwei Telefonate sp&auml;ter sind wenigstes die Adressen wieder da, die Wegbeschreibung war unwiederbringlich verloren, was bedeutet, dass ich gegen sp&auml;ter gezwungen war, Taxi zu fahren, was mich nicht einmal unbedingt blo&szlig; aufgrund meiner eidgen&ouml;ssischen &auml;h Sparsamkeit… &auml;rgerte, ich hatte mich tats&auml;chlich auf einen romantischen Nachtspaziergang durch die heilige Stadt gefreut… Naja, es wird schon irgendwie weitergehen…<br />
Das Uganda liegt mitten in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone in Jerusalem, wo das Leben nach der religionsbedingten Ruhepause schon wieder bl&uuml;hte… &Uuml;briges echt erstaunlich, wie viele Menschen hier zu jeder m&ouml;glichen Uhrzeit auf den Beinen sind… h&auml;tte ich in Jerusalem nicht so erwartet. Gef&auml;llt mir und auch ne verdammt nette Ecke. Zur&uuml;ck zum Uganda: Wohl die Adresse f&uuml;r Alternativ-, Subkultur, etc… in Jerusalem. Bar mit kleinem Comicladen, und einem kleinen aber feinen Konzertraum nebenan. Der Macher vom hiesigen Urban Decay Label hatte dann gleich daneben seinen Plattenstand aufgebaut. Ja, den Anfang machten Concrete Facial aus Israels Provinz – cooles Styling mit blutverschmierten Masken und Klamotten – , mit Grindcore, danach Dirk Diggler, die ebenfalls dem Grindcore fr&ouml;hnten, abgerundet wurde der Abend durch D9, jaja ratet mal… Alle saugut, und nein, ich habe dar&uuml;ber nachgedacht, das hat nichts mit meinem Enthusiasmus zu tun, die sind wirklich alle saugut. Bei Konzerten geht es st&auml;ndig drunter und dr&uuml;ber, alles tobt und springt herum, Publikum und Band sind nach einer Weile kaum mehr zu unterschieden, als Anhaltspunkt dienen allenfalls noch irgendwo herumh&auml;ngende Instrumente. Ja, das mit den blumigen Beschreibungen schenke ich mir, wer sich daf&uuml;r interessiert, der h&ouml;rt rein, man wei&szlig; ja wo… Danach wieder in die Altstadt, mittlerweile noch belebter, richtig sch&ouml;n, ja das hat schon was. Ich komme also doch noch zu meinem romantischen Nachtspaziergang, muss aber unvermeidlicherweise irgendwann auf ein Taxi zur&uuml;ckgreifen… Und w&auml;hrend ich das tippe, wird hier der Unabh&auml;ngigkeitstag gefeiert, irgendwo in meiner Nachbarschaft laufen alte Pophits mit hebr&auml;ischen Texten versehen, ich kenn die alle, aber komm, auf Teufel raus, nicht drauf… Anyway, ich sehe mir das sp&auml;ter mal an…</p>
<p>23./24. 4. Pizuz ba Kibbuz, unz&auml;hlige Punk- und Hardcorebands, Elektroevents, usw… Kibbuz Harel, Beit Shemesh<br />
Dieses Wochenende sollte also das gro&szlig;e Festival der schon erw&auml;hnten Rogatka Veggiebar stattfinden. Sinnigerweise wurde die ganze Veranstaltung in einem Kibbuz bzw. in der N&auml;he eines solchen abgehalten. Mit dem letzten Bus (15.15! jaja Schabbat…), den ich in sprichw&ouml;rtlich letzer Sekunde erreichte – musste noch Bier kaufen, hehe –, fuhr ich am Freitag Nachmittag zu dem ca. 50 Kilometer s&uuml;dlich von Tel Aviv gelegenen Kibbuz. Weil ich nicht ganz so sicher war, wo ich genau aussteigen sollte, sprach ich zwei junge Israelis an, die so aussahen, als ob dasselbe Ziel h&auml;tte wie meiner einer. Ich lag goldrichtig, also stand zumindest der Ankunft nichts mehr im Wege. Zu Fu&szlig; legten wie die letzten Meter zum Festival zur&uuml;ck.<br />
Dort angekommen erkundete ich erstmal die &Ouml;rtlichkeiten. Richtig nett in einem kleinen Wald gelegen, 2 B&uuml;hnen aufgebaut, eine f&uuml;r die ganzen Punk- und Hardcorebands, eine f&uuml;r die Techno (im weitesten Sinne…) DJs…  – wobei man eher von einem sogenannten Floor sprechen m&uuml;sste, einem Naturfloor in diesem Fall. Ja, so war das doch eigentlich auch gedacht… Egal, auf jeden Fall schnucklig, das Ganze, ich h&auml;tte mir alles irgendwie gr&ouml;&szlig;er vorgestellt, f&uuml;r mehr Besucher angelegt, vielleicht rechne ich doch noch zu sehr in unseren Dimensionen… Wie auch immer, mir konnte es nur recht sein. Darumherum gab es Bier und vegane Essensst&auml;nde, eine Art Miniinfoladen und der Macher des Urban Decay Records Label hatte irgendwo noch seinen Plattenladenstand aufgebaut, wo ich mich mit dem Notwendigsten an israelischen Punk und Hardcore versorgte – gute Bands &uuml;brigens, aber ich glaube, das habe ich weiter oben schon einmal gesagt…<br />
Da trotz fortschreitender Uhrzeit und geplanten ca. 15 Bands nicht und niemand daran dachte, auf die B&uuml;hne zu steigen, begab ich mich auf eine kleine Erkundigungstour. Immerhin hielt ich mich in der N&auml;he eines Kibbuzes auf – eine der Institutionen schlechthin, f&uuml;r die Israel weithin bekannt ist, unter anderen… Mh, wie so ein gro&szlig; geratener Bauernhof, nicht so interessant, kann nat&uuml;rlich aber auch sein, dass der Kibbuz, der sich mir darbot, einfach nur schlechtes Anschauungsmaterial war. Irgendwann fing dann auch das Konzert an, viele gute Bands wie fast immer hier, als Gewinner bezeichne ich mal Mondo Gecko und die bereits erw&auml;hnten Not on Tour, aber auch die Grindcore-Bands, die den Anlass grunzenderweise er&ouml;ffneten, fanden durchaus Gefallen… Den Abschluss machten drei Tel Aviver Streetpunkbands, ich war erstaunt &uuml;ber die Fitness, schlie&szlig;lich waren die Musikanten alle schon seit den fr&uuml;hen Nachmittagstunden kr&auml;ftig am bechern… Square Brats, Anti-Globe… gef&auml;llt. Mittlerweile war es schon wieder hell, im Technofloor ging es nat&uuml;rlich noch weiter bis… lange. Cool. Wenn wir schon dabei sind nutze ich die Gelegenheit, um ein bisschen Propaganda zu betreiben: Die City Rats sind im Sommer auf gro&szlig;er Europa-Tour und suchen noch Gigs, vielleicht kann da jemand helfen: http://www.myspace.com/cityratscrew (ja siehe oben&#8230;)<br />
Ach ja, der ganze Anlass fand in der N&auml;he der W&uuml;ste statt, weshalb dummerweise das Klima selbiger angenommen wurde: In der Nacht arschkalt, am Tag arschhei&szlig; (nicht gerade die fantasievollste Adjektivverwendung, ich wei&szlig;…). Mit anderen Worten: Zuerst fror ich in meinem Schlafsack wie die Sau, dann wurde ich wie die Sau von Ameisen gebissen – so fiese Riesendinger – und zuguterletzt schwitzte ich wie die Sau (nicht gerade die fantasievollste Nomenverwendung, ich wei&szlig;…), um zu schlafen… egal. Am Samstag begannen die Konzerte dann am Nachmittag, schlie&szlig;lich wird am Sonntag hier wieder gearbeitet. War aber ganz angenehm… ja, wieder gute Bands, gutes veganes Essen und gutes Bier f&uuml;r wenig Geld. Abends dann zusammen mit ein paar Tel Aviv Punks, die noch ein Schild abmontierten, zur&uuml;ck nach… na? Eigentlich wollte ich mich nur ein bisschen ausruhen, um noch einmal voller Elan ins Nachtleben zu st&uuml;rzen, leider kam ich nicht mehr hoch… ja ja, so geht es… Sch&ouml;ner Anlass, was soll man da noch sagen… Ich war dabei, ihr nicht, aber ich glaube alles in allem stehen euch mehr Optionen zur Verf&uuml;gung… Ach ja, der gr&ouml;&szlig;te D&auml;mpfer des Festivals war seltsamerweise ein deutscher Punk… Nein, nein, ich bin Ausl&auml;nder…</p>
<p>28.4. Bitter Jews, Ravnitzki 7, Tel Aviv<br />
Cool. Die bitteren Juden releasen ihre Doppel LP, laden eigens deshalb zum Tanz, und alle stehen rum. Auch ich. Gef&auml;llt mir. Elektronischer Kram, die Attitude ist Punk, deshalb geh&ouml;rt das hierher und zwar mehr als &auml;h… naja viele Punkbands. Gut. Besser noch als diese Besprechung und das ist schon mal ein Ausrufezeichen. An die Kanonen M&auml;nner (und M&auml;nnerInnen…)!</p>
<p>30.4. in nem Park in Tel Aviv<br />
Die 1. Mai zieht quasi vor meinem Fenster vorbei, also schlie&szlig;e ich mich einfach mal an. Moment mal… das Datum? Ist schon richtig, morgen ist Schabbat, da darf nicht demonstriert werden, hehe… Viele rote Fahnen, dieser total verr&uuml;ckte Che Guevara ist auch mehrfach da, Hammer und Sichel… das mal als ungef&auml;hre Richtungsangaben… friedlich die ganze Sache, nicht Berlin oder Z&uuml;rich. Kundgebungen, die Reden machen mir Hoffnung, mein Ivrit wird immer besser. Reggea und Tanzen gebe mich mir, aber beim Ska muss ich dann gehen, so weit kann ich dann doch nicht &uuml;ber meinen Schatten springen.</p>
<p>1.5. Plishat Hotfey Hagufot und viele mehr… irgendwo in Tel Aviv an einem Bach<br />
Ja ja, am ersten Mai an sich findet nat&uuml;rlich auch etwas statt… Ne, nat&uuml;rlich habe ich mich nicht verfahren, der veritable Warrior zeichnet sich durch ausgezeichnete Instinkte aus… zu stolz, um die Nummer auf den Flyer anzurufen? Von wegen, ich schaffe es alleine! Zwei Stunden zu sp&auml;t, aber nat&uuml;rlich rechtzeitig… Netter Platz an einem Bach, wieder ne B&uuml;hne in die Natur gepflanzt, veganes Essen billiges Bier, die Veranstalter waren in etwa dieselben wie eine Woche zuvor bei dem Festival… puh, die erste Band war mir zu Hippie, leichtes Unwohlf&uuml;hlen stellte sich ein… die fantastischen Garagenpunker von Plishat m&uuml;ssen es rausrei&szlig;en und das tun sie auch… danach muss ich gehen, denn es geht weiter. Wieder einmal kreativ und liebevoll aufgezogen, mir pers&ouml;nlich dann halt doch ein wenig zu… &auml;h zu Hippie… Familien mit Kindern, Hunde und so Kram… habe ich schon anget&ouml;nt, dass ich M&uuml;he habe, &uuml;ber meinen Schatten zu springen? My Rules, Baby… abwesenderweise Daumen hoch. Klar, My Rules, aber die gelten echt nur f&uuml;r mich.<br />
1.5. Purgen, Dead Rabinz, City Rats, Barzilay Tel Aviv<br />
Das ist zu punkig, ich glaube, ich schlittere in ne Identit&auml;tskrise (keine Ahnung die wievielte&#8230;). Naja egal… Hauptsache, ich seh gut aus. Die Bands sind gut, ich nicht so… Feiner Streetpunk der englischen 82er Schule… Naja, das mit den blumigen Beschreibungen… City Rats sind geil, Dead Rabinz (cool, wer k&ouml;nnte da denn Pate gestanden haben?) noch geiler und Purgen nicht mehr ganz so geil, aber auch gut. Auf dem Nachhauseweg kaufe ich mir in einem 24Stundenshop ein Bier, sehe mich um und denke mir, dass Tel Aviv ein guter Platz ist, nicht so besonders beliebt zu sein… Keep on rockin Baby… Purgen spielen jetzt noch zweimal, aber ich glaube, ich gehe nicht mehr hin, die Bands von hier sind irgendwie cooler.</p>
<p>11.5. Ori Shochat, Jackson Bar Tel Aviv<br />
Gab hier wohl technische Schwierigkeiten, aber jetzt bin ich wieder am Start f&uuml;r die wenigen, die das tats&auml;chlich lesen. In Zukunft in noch kompakterer Form… Ich bin ja nicht zum Spa&szlig; hier. Dieses Mal Hip Hop, aber da ihr im Gegensatz zu mir nicht im Ghetto aufgewachsen sein, k&ouml;nnt ihr es ohnehin nicht verstehen, also schreibe ich konsequenterweise auch nichts. Die Bars hier sind arschteuer, nachdem ersten Bier musste drau&szlig;en sitzen. Zum Gl&uuml;ck ist hier immer alles offen und zum noch mehr Gl&uuml;ck sehe ich gut genug aus, um die monet&auml;ren Nachteile wett zu machen.</p>
<p>14.5. The Schmocks, Rutsi Buba, Zimmer Tel Aviv<br />
Wieder einmal das Zimmer. Den Reigen er&ouml;ffneten die Buben von Rutis Buba, sch&ouml;ner durchgestylter Rockabilly, durchaus mit Punkeinschlag, der live wohl noch mal ein St&uuml;ck mehr durchschl&auml;gt. Ich wei&szlig; nicht, ich habe mich die ganze Zeit als Teil eines Filmes gef&uuml;hlt, wei&szlig; aber nicht welchen. Eis am Stiel w&auml;re zwar naheliegend, aber das war es nicht, dazu war es zu rauh, aber vielleicht irgendwie doch&#8230; Irgendsonen 50ties Kram. Coole M&uuml;tze, auf jeden Fall! Die Musik von den Schmocks ist kaum zu beschreiben, deshalb verzichte ich auch einfach darauf. Ich mag dieses in keine Schubladen packen ja echt nicht, aber hier z&auml;hlt definitiv die Idee und die ist gut, genauso wie die Musik im &Uuml;brigen. Geil. Aber ich glaube, sie geht zu Ende, sowas in die Richtung kam jedenfalls von der nichtvorhandenen B&uuml;hne.</p>
<p>18.5. Mujaheedin and lots more, irgendwo in einem alten Fabrikgeb&auml;ude in Jerusalem<br />
In Jerusalem findest du den wahren Underground, nicht in Tel Aviv, Mann! H&ouml;rig wie ich bin, folge ich den Anweisungen und &uuml;berzeuge mich vor Ort. Erstmal stundenlang durch Jerusalem gedackelt, und erstaunt festgestellt, dass es in manchen Viertel echt ne Weile dauert, bis man einem nicht-orthodoxen Juden &uuml;ber den Weg l&auml;uft, also vice versa, viele orthodoxe Juden. Ja klar, ist ja auch Jerusalem, dennoch krass. Sch&ouml;ne Stadt, aber irgendwas liegt dann in der Luft… Ja klar, ist ja auch Jerusalem, dennoch krass, hehe… Nach stundenlangem Wandern, das ich durch die eine oder andere Bierpause ertr&auml;glicher gestaltet habe, dann endlich am Ort des Geschehens angekommen. Dass ich einen fetten Karton beiseite schieben musst, um die &Ouml;rtlichkeiten zu entern, hat nichts damit zu tun, dass ich prellen wollte, sondern schlicht mit meiner Bl&ouml;dheit, den richtigen Eingang zu finden. Bin selbstverst&auml;ndlich zur Kasse marschiert und haben den Eintritt ordentlich gel&ouml;hnt, 2Euro by the way f&uuml;r eine Unzahl von Bands… Nett &uuml;brigens, irgendwo im dritten oder vierten Stock eines Fabrikaraels… mit M&ouml;glichkeit zum drau&szlig;en stehen und &Uuml;berblick &uuml;ber das Industrieareal drumherum, ja da bricht der Ghettogangster in mir schon wieder durch… in the holy city! Bands ebenfalls klasse, die eine habe ich schon einmal gesehen, aber irgendwie den Namen vergessen, war aber geil… ja ich wei&szlig;, von so einer Beschreibung hat man als Leser nicht so viel, ich werd’s nachholen… Mujaheddin waren grandios, das Ganze untermalt mit einer Videoshow, richtig klasse, S&auml;nger, Schlagzeuger, Drumcomputer, Punk! Reinh&ouml;ren! Ich sag’s ja, da liegt was in de Luft… Danach zum ersten Mal hier getrampt und gleich re&uuml;ssiert… was mir netterweise die Gelegenheit gab, in Tel Aviv bis in die Morgenstunden zu saufen…</p>
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		<title>Berlin Bombshells vs. Brawl Saints (London)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 12:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland – England: auf dem Fussballplatz bereits ein Klassiker. Beim gro&#223;en Roller Derby Fight der Berlin Bombshells gegen die Londoner Brawl Saints erwarten uns aber nicht nur Emotionen und sportlicher Kampf – die toughen Girls rasen bei diesem Vollkontaktsport nicht nur auf Rollschuhen, sondern auch im sexy Dress &#252;ber die Bahn. Bereits zur Saisoner&#246;ffnung „First Blood Season Opening“ konnten die ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/news/berlin-bombshells-vs-brawl-saints-london/"  class="read-more" title="Berlin Bombshells vs. Brawl Saints (London)"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland – England: auf dem Fussballplatz bereits ein Klassiker. Beim gro&szlig;en Roller Derby Fight der Berlin Bombshells gegen die Londoner Brawl Saints erwarten uns aber nicht nur Emotionen und sportlicher Kampf – die toughen Girls rasen bei diesem Vollkontaktsport nicht nur auf Rollschuhen, sondern auch im sexy Dress &uuml;ber die Bahn. Bereits zur Saisoner&ouml;ffnung „First Blood Season Opening“ konnten die Bombshells &uuml;ber 800 Menschen in die Halle der ARENA TREPTOW locken.  Die zeigten sich allesamt begeistert von den beiden Teams aus jeweils f&uuml;nf Frauen, die in zwei Marathonrunden á drei&szlig;ig Minuten um die Vorherrschaft auf der Rennbahn k&auml;mpfen.<br />
Imposant, mit welch enormen Tempo und manch r&uuml;der Rempelei die &Uuml;berholman&ouml;ver von statten gehen – die Regeln des hierzulande noch relativ jungen Sports erlauben so ziemlich alles, um die sogenannte „Jammerin“ in die vorderen Positionen der wilden Hatz zu bringen.<br />
Man darf also gespannt sein, wie sich die Local Heroines FoXy F&uuml;hrer und Kamikatze gegen die britischen Kontrahentinnen Lola Vulkano und Auntie Terror schlagen werden. Dazu wird das Spektakel mit viel Partyatmosph&auml;re, Djs und vielem mehr angereichert und endet schlie&szlig;lich in der gro&szlig;en Afterboutparty auf der Hoppetosse. Parallel zum Roller Derby werden selbstverst&auml;ndlich auch die aktuellen WM – Spiele &uuml;bertragen.</p>
<p>Samstag, 26.06.2010 / 18:30 Uhr<br />
Wettkampf &amp; Party &amp; Show &amp; WM – &Uuml;bertragung in der Halle der  ARENA<br />
TREPTOW</p>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 15:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[9.4. Plishat Hotfey Ha’Gufot, Do you like my shoes, Zimmer Tel Aviv So, mein erstes Wochende in Tel Aviv muss ordentlich eingel&#228;utet werden, was eignet sich da besser als ein kleines, aber feines Punkkonzi? Yep! Der Namensgeber wird sich jedenfalls etwas gedacht haben, als er die ganze Chose Zimmer getauft hat, die Dimensionen entsprechen etwa einem solchen. Cool eingerichtet mit ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/archiv/kolumnen/1034/"  class="read-more" title=""><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>9.4. Plishat Hotfey Ha’Gufot, Do you like my shoes, Zimmer Tel Aviv So, mein erstes Wochende in Tel Aviv muss ordentlich eingel&auml;utet werden, was eignet sich da besser als ein kleines, aber feines Punkkonzi? Yep! Der Namensgeber wird sich jedenfalls etwas gedacht haben, als er die ganze Chose Zimmer getauft hat, die Dimensionen entsprechen etwa einem solchen. Cool eingerichtet mit seltsamen Bildern an der Band, atmosph&auml;risch nennt man das wohl, ich habe es nicht so mit blumigen Beschreibungen. Glaubt es mir einfach oder geht selbst hin. Sehr sympathisch die B&uuml;chse auf dem K&uuml;hlschrank, in die man Geld reinschmei&szlig;en konnte, um sich dann ein Bier aus selbigem zu pfl&uuml;cken. Nix Kontrolle, man glaubt an das Gute im Menschen, sehr sch&ouml;n, es w&uuml;rde doch funktionieren Kinder… Das Konzert beginnt um 5 Uhr an einem Freitagnachmittag (entspricht in etwa unserem Samstag), so dass man nachher noch ausgiebig Zeit hat, sich dem Tel Aviver Nachtleben zu widmen (aber ja doch…). Als Erstes kletterte eine nirgends erw&auml;hnte Band auf die nicht vorhandene B&uuml;hne. War aber gut, vor allem der sagen wir mal manische (hihi, ne den Gag muss man nicht verstehen…) verlieh der Band einen &auml;h manischen Anstrich. Danach Plishat Hotfey Ha’Gufot, fantastischer Garagenpunk mit einem abartigen Maniac von S&auml;nger, der das Zimmer zu seinem K&ouml;nigreich umfunktionierte, der geneigte Besucher war schon gezwungen in Bewegung zu bleiben, um halbwegs verfolgen zu k&ouml;nnen, wo er sich gerade herumtobte. Wer’s nicht glaubt &uuml;berzeugt sich selbst: http://www.myspace.com/plishat. Irgendein Schlaumeier sollte da schleunigst ne Tour organisieren, Platte ist meines Wissens unterwegs, das d&uuml;rfte sich dann auch lohnen… auch hier sollte sich jemand um ne Lizenzpressung bem&uuml;hen, wenn das nicht schon l&auml;ngst unter Dach und Fach ist. Es soll ja Menschen geben, die einen guten Geschmack ihr Eigen nennen… Do you like my shoes schlugen etwas ruhigere T&ouml;ne an, was aber nach dem Orkan, der gerade das kleine Wohnzimmer durchgefegt hatte, durchaus angebracht war. Nach einer weiteren, noch etwas ruhigeren Band versammelten sich Musiker erstgenannter Bands zu einer lyrischen Punksession. Was es nicht alles gibt… Fein. Ein paar erfrischende Gespr&auml;che mit Israelis auf Drogen sp&auml;ter, machte ich mich dann auf, die Welt zu erobern. Stichwort und saubere &Uuml;berleitung mit Schlusswort: Ich habe die ganze Welt bereist und so einen Club findest du nie wieder, meinte ein Besucher zu mir, ich lass dass dann einfach mal so stehen und verabschiede mich f&uuml;rs Erste… 12.4. Ordnungsamt Prozdor Bar, Tel Aviv Ja, das eine Lied, das ich noch mitgekriegt habe, war ganz gut – muss aber auch, ist ja aus Berlin. Man sollte sich vom „Hier f&auml;ngt alles sp&auml;t an“, dann halt doch nicht ganz in die Irre f&uuml;hren lassen… Nettes Hinterzimmer in einer Bar, in das ich schon gar nicht mehr reingepasst habe… 16. 4. Opiods, Zimmer Tel Aviv Schon wieder im Zimmer, schon wieder ein Nachmittagskonzert. Tel Aviv birst echt &uuml;ber vor Veranstaltungen, ich komme hier kaum mehr nach… Also zuerst eine Band, die so einen Mix aus Elektronischer Musik und Punk &auml;h spielten, ich glaube, dass nennt man dann Elektroclash. Nett… ich denke, das ganze Projekt steckt noch in den Kinderschuhen, da d&uuml;rfte durchaus etwas heranwachsen, mal gucken, was da noch auf uns zukommt. Ach ja, ja, ich bin stetig dabei, meinen Horizont zu erweitern… Danach Opiods, die nicht umsonst The Cure, Joy Division, usw… in der Freundesliste stehen haben. Die d&uuml;stere Musik stand doch einem deutlichen Gegensatz zur relaxten, ja fr&ouml;hlichen Stimmung, in der das alles pr&auml;sentiert wurde; kr&auml;ftiges Organ die S&auml;ngerin… sehr gut. Wer sich die Richtung begeistern kann, h&ouml;rt &uuml;ber die &uuml;blichen Kan&auml;le mal rein, ich habe es, wie schon erw&auml;hnt, nicht so mit blumigen Beschreibungen. Im &Uuml;brigen habe ich drei Bier getrunken w&auml;hrend des Konzertes, ist ziemlich interessant, nicht wahr? Sp&auml;ter am Abend dann noch mehr, jaja… Danach habe ich mit dem Betreiber noch einen Interviewtermin ausgemacht, dann ging es auch schon weiter, denn am Abend wollte ich 16.4. Not on Tour, The Testicles, Rogatka Bar Tel Aviv den n&auml;chsten Event aufsuchen. In der relativ umstrittenen Rogakta Bar: Es gab hier mal eine recht heftige Debatte: In der Rogatka Bar werden keine IDF-Soldaten in Uniform bedient, was in Israel ein anderes Statement ist als anderswo, und dann zu Boykott-Aufrufen, usw… gef&uuml;hrt hat. Vielleicht kann ich da bald mal mehr berichten. Auf jeden Fall mal ne ziemlich coole Location. Ich glaube, bereits erw&auml;hnt zu haben, dass ich es nicht so mit blumigen Beschreibungen habe, Fotografieren ist ebenfalls nicht so meines, also baue ich halt mal wieder darauf, dass man mir das abnimmt oder selbst hingeht. Ich kam gerade rechtzeitig zu den Testicles, israelischer Streetpunk neuerer amerikanischer Pr&auml;gung sage ich mal… Zur Orientierung nenne ich mal solche Bands, die The Unseen oder &auml;hm &auml;hnliche… ich kenne mich da nicht sonderlich gut aus. Auf jeden Fall fein. Das dazu passende Publikum war auch da, Nieten, Stachelhaare, ein paar Skinheads… yep. Dann spielen Not on Tour zum Tanze auf, und ich wei&szlig; jetzt echt nicht, ob das alles meinem augenblicklichen Enthusiasmus geschuldet ist, endlich mal wieder was Neues und &Uuml;berraschendes zu sehen, oder ob die wirklich so gut sind, wie ich sie, w&auml;hrend ich das tippe, in Erinnerung habe – was f&uuml;r ein Schei&szlig;satz! – aber die waren Klasse. Da waren Ankl&auml;nge von kalifornischen Punk, sowohl &auml;lterer – genau die klassischen fantastischen wie Circle Jerks, Adolescent, und wie sie alle hei&szlig;en – als auch neuerer Pr&auml;gung mit einem ordentlichen Hardcore Einschlag versehen und eben diesem gewissen, nennen wir es mal israelischen Etwas versehen. Brachten auch eine Menge Leben ins Publikum, Crowd going crazy you know… Und schon wieder ein kr&auml;ftiges wirklich gut anzuh&ouml;rendes weibliches Organ… Platte folgt wohl bald auf einem amerikanischen Label, also Augen auf. Es war noch recht fr&uuml;h, also ab ins Tel Aviver Nachtleben… bevor ich mich dann bald wieder mit einem Bericht aus der heiligen Stadt wieder melde… 17.4. D9, Dirk Diggler, Concrete Facial, Uganda Jerusalem Grindcore-Overkill in der heiligen Stadt! Aber beginnen wir, wie es sich geh&ouml;rt, am Anfang. Am Samstagabend nach Schabbat (der j&uuml;dische Tag beginnt am Abend und h&ouml;rt auch am Abend wieder auf) mit dem ersten Bus nach Jerusalem. Bei der Ankunft habe ich festgestellt, dass ich den eigens f&uuml;r diesen Anlass kreierten Notizzettel mit der Adresse des Clubs und Wegbeschreibung zu meinem designierten Pennplatz irgendwie verschusselt habe… Naja, zwei Telefonate sp&auml;ter sind wenigstes die Adressen wieder da, die Wegbeschreibung war unwiederbringlich verloren, was bedeutet, dass ich gegen sp&auml;ter gezwungen war, Taxi zu fahren, was mich nicht einmal unbedingt blo&szlig; aufgrund meiner eidgen&ouml;ssischen &auml;h Sparsamkeit… &auml;rgerte, ich hatte mich tats&auml;chlich auf einen romantischen Nachtspaziergang durch die heilige Stadt gefreut… Naja, es wird schon irgendwie weitergehen… Das Uganda liegt mitten in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone in Jerusalem, wo das Leben nach der religionsbedingten Ruhepause schon wieder bl&uuml;hte… &Uuml;briges echt erstaunlich wie viele Menschen hier zu jeder m&ouml;glichen Uhrzeit auf den Beinen sind… h&auml;tte ich in Jerusalem nicht so erwartet. Gef&auml;llt mir und auch ne verdammt nette Ecke. Zur&uuml;ck zum Uganda: Wohl die Adresse f&uuml;r Alternativ-, Subkultur, etc… in Jerusalem. Bar mit kleinem Comicladen, und einem kleinen aber feinen Konzertraum nebenan. Der Macher vom hiesigen Urban Decay Label hatte dann gleich daneben seinen Plattenstand aufgebaut. Ja, den Anfang machten Concrete Facial aus Israels Provinz – cooles Styling mit blutverschmierten Masken und Klamotten – , mit Grindcore, danach Dirk Diggler, die ebenfalls dem Grindcore fr&ouml;hnten, abgerundet wurde der Abend durch D9, jaja ratet mal… Alle saugut, und nein, ich habe dar&uuml;ber nachgedacht, das hat nichts mit meinem Enthusiasmus zu tun, die sind wirklich alle saugut. Bei Konzerten geht es st&auml;ndig drunter und dr&uuml;ber, alles tobt und springt herum, Publikum und Band sind nach einer Weile kaum mehr zu unterschieden, als Anhaltspunkt dienen allenfalls noch irgendwo herumh&auml;ngende Instrumente. Ja, das mit den blumigen Beschreibungen schenke ich mir, wer sich daf&uuml;r interessiert, der h&ouml;rt rein, man wei&szlig; ja wo… Danach wieder in die Altstadt, mittlerweile noch belebter, richtig sch&ouml;n, ja das hat schon was. Ich komme also doch noch zu meinem romantischen Nachtspaziergang, muss aber unvermeidlicherweise irgendwann auf ein Taxi zur&uuml;ckgreifen… Und w&auml;hrend ich das tippe, wird hier der Unabh&auml;ngigkeitstag gefeiert, irgendwo in meiner Nachbarschaft laufen alte Pophits mit hebr&auml;ischen Texten versehen, ich kenn die alle, aber komm auf Teufel raus, nicht drauf… Anyway, ich sehe mir das sp&auml;ter mal an… 23./24. 4. Pizuz ba Kibbuz, unz&auml;hlige Punk- und Hardcorebands, Elektroevents, usw… Kibbuz Harel, Beit Shemesh Dieses Wochenende sollte also das gro&szlig;e Festival der schon erw&auml;hnten Rogatka Veggiebar stattfinden. Sinnigerweise wurde die ganze Veranstaltung in einem Kibbuz bzw. in der N&auml;he eines solchen abgehalten. Mit dem letzten Bus (15.15! jaja Schabatt…), den ich in sprichw&ouml;rtlich letzer Sekunde erreichte – musste noch Bier kaufen, hehe –, fuhr ich am Freitag Nachmittag zu dem ca. 50 Kilometer s&uuml;dlich von Tel Aviv gelegenen Kibbuz. Weil ich nicht ganz so sicher war, wo ich genau aussteigen sollte, sprach ich zwei junge Israelis an, die so aussahen, als ob dasselbe Ziel h&auml;tte wie meinereiner. Ich lag goldrichtig, also stand zumindest der Ankunft nichts mehr im Wege. Zu Fu&szlig; legten wie die letzten Meter zum Festival zur&uuml;ck. Dort angekommen erkundete ich erstmal die &Ouml;rtlichkeiten. Richtig nett in einem kleinen Wald gelegen, 2 B&uuml;hnen aufgebaut, eine f&uuml;r die ganzen Punk- und Hardcorebands, eine f&uuml;r die Techno (im weitesten Sinne…) DJs… – wobei man eher von einem sogenannten Floor sprechen m&uuml;sste, einem Naturfloor in diesem Fall. Ja, so war das doch eigentlich auch gedacht… Egal, auf jeden Fall schnucklig, das Ganze, ich h&auml;tte mir alles irgendwie gr&ouml;&szlig;er vorgestellt, f&uuml;r mehr Besucher angelegt, vielleicht rechne ich doch noch zu sehr in unseren Dimensionen… Wie auch immer, mir konnte es nur recht sein. Darumherum gab es Bier und vegane Essensst&auml;nde, eine Art Miniinfoladen und der Macher des Urban Decay Records Label hatte irgendwo noch seinen Plattenladenstand aufgebaut, wo ich mich mit dem Notwendigsten an israelischen Punk und Hardcore versorgte – gute Bands &uuml;brigens, aber ich glaube, das habe ich weiter oben schon einmal gesagt… Da trotz fortschreitender Uhrzeit und geplanten ca. 15 Bands nicht und niemand daran dachte, auf die B&uuml;hne zu steigen, begab ich mich auf eine kleine Erkundigungstour. Immerhin hielt ich mich in der N&auml;he eines Kibbuzes auf – immerhin eine der Institutionen schlechthin, f&uuml;r die Israel weithin bekannt ist, unter anderen… Mh, wie so ein gro&szlig; geratener Bauernhof, nicht so interessant, kann nat&uuml;rlich aber auch sein, dass der Kibbuz, der sich mir darbot, einfach nur schlechtes Anschauungsmaterial war. Irgendwann fing dann auch das Konzert an, viele gute Bands wie fast immer hier, als Gewinner bezeichne ich mal Mondo Gecko und die bereits erw&auml;hnten Not on Tour, aber auch die Grindcore-Bands, die den Anlass grunzenderweise er&ouml;ffneten, fanden durchaus Gefallen… Den Abschluss machten drei Tel Aviver Streetpunkbands, ich war erstaunt &uuml;ber die Fitness, schlie&szlig;lich waren die Musikanten alle schon seit den fr&uuml;hen Nachmittagstunden kr&auml;ftig am bechern…Mittlerweile war es schon wieder hell, im Technofloor ging es nat&uuml;rlich noch weiter bis… lange. Cool. Wenn wir schon dabei sind nutze ich die Gelegenheit, um ein bisschen Propaganda zu betreiben: Die City Rats sind immer Sommer auf gro&szlig;er Europa-Tour und suchen noch Gigs, vielleicht kann da jemand helfen: http://www.myspace.com/cityratscrew Ach ja, der ganze Anlass fand in der N&auml;he der W&uuml;ste statt, weshalb dummerweise das Klima selbiger angenommen wurde: In der Nacht arschkalt, am Tag arschhei&szlig; (nicht gerade die fantasievollste Adjektivverwendung, ich wei&szlig;…). Mit anderen Worten: Zuerst fror ich in meinem Schlafsack wie die Sau, dann wurde ich von Ameisen gebissen – so fiese Riesendinger – und zuguterletzt schwitzte ich wie die Sau (nicht gerade die fantasievollste Nomenverwendung, ich wei&szlig;…), um zu schlafen… egal. Am Samstag begannen die Konzerte dann am Nachmittag, schlie&szlig;lich wird am Sonntag hier wieder gearbeitet. War aber ganz angenehm… ja, wieder gute Bands, gutes veganes Essen und gutes Bier f&uuml;r wenig Geld. Abends dann zusammen mit ein paar Tel Aviv Punks, die noch ein Schild abmontierten, zur&uuml;ck nach Tel Aviv. Eigentlich wollte ich mich nur ein bisschen ausruhen, um noch einmal voller Elan ins Nachtleben zu st&uuml;rzen, leider kam ich nicht mehr hoch… ja ja, so geht es… Sch&ouml;ner Anlass, was soll man da noch sagen… Ich war dabei! Ach ja, der gr&ouml;&szlig;te D&auml;mpfer des Festivals war seltsamerweise ein deutscher Punk… Nein, nein, ich bin Ausl&auml;nder…</p>
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		<title>Manis Konzerttagebuch aus Israel</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 06:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[9.4. Plishat Hotfey Ha’Gufot, Do you like my shoes, Zimmer Tel Aviv
So, mein erstes Wochende in Tel Aviv muss ordentlich eingel&#228;utet werden, was eignet sich da besser als ein kleines, aber feines Punkkonzi? Yep! Der Namensgeber wird sich jedenfalls etwas gedacht haben, als er die ganze Chose Zimmer getauft hat, die Dimensionen entsprechen etwa einem solchen. Cool eingerichtet mit seltsamen ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/archiv/kolumnen/manis-konzerttagebuch-aus-israel/"  class="read-more" title="Manis Konzerttagebuch aus Israel"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>9.4. Plishat Hotfey Ha’Gufot, Do you like my shoes, Zimmer Tel Aviv<br />
So, mein erstes Wochende in Tel Aviv muss ordentlich eingel&auml;utet werden, was eignet sich da besser als ein kleines, aber feines Punkkonzi? Yep! Der Namensgeber wird sich jedenfalls etwas gedacht haben, als er die ganze Chose Zimmer getauft hat, die Dimensionen entsprechen etwa einem solchen. Cool eingerichtet mit seltsamen Bildern an der Band, atmosph&auml;risch nennt man das wohl, ich habe es nicht so mit blumigen Beschreibungen. Glaubt es mir einfach oder geht selbst hin. Sehr sympathisch die B&uuml;chse auf dem K&uuml;hlschrank, in die man Geld reinschmei&szlig;en konnte, um sich dann ein Bier aus selbigem zu pfl&uuml;cken. Nix Kontrolle, man glaubt an das Gute im Menschen, sehr sch&ouml;n, es w&uuml;rde doch funktionieren Kinder…<br />
Das Konzert beginnt um 5 Uhr an einem Freitagnachmittag (entspricht in etwa unserem Samstag), so dass man nachher noch ausgiebig Zeit hat, sich dem Tel Aviver Nachtleben zu widmen (aber ja doch…). Als Erstes kletterte eine nirgends erw&auml;hnte Band auf die nicht vorhandene B&uuml;hne. War aber gut, vor allem der sagen wir mal manische (hihi, ne den Gag muss man nicht verstehen…) verlieh der Band einen &auml;h manischen Anstrich. Danach Plishat Hotfey Ha’Gufot, fantastischer Garagenpunk mit einem abartigen Maniac von S&auml;nger, der das Zimmer zu seinem K&ouml;nigreich umfunktionierte, der geneigte Besucher war schon gezwungen in Bewegung zu bleiben, um halbwegs verfolgen zu k&ouml;nnen, wo er sich gerade herumtobte. Wer’s nicht glaubt &uuml;berzeugt sich selbst: http://www.myspace.com/plishat. Irgendein Schlaumeier sollte da schleunigst ne Tour organisieren, Platte ist meines Wissens unterwegs, das d&uuml;rfte sich dann auch lohnen… auch hier sollte sich jemand um ne Lizenzpressung bem&uuml;hen, wenn das nicht schon l&auml;ngst unter Dach und Fach ist. Es soll ja Menschen geben, die einen guten Geschmack ihr Eigen nennen…<br />
Do you like my shoes schlugen etwas ruhigere T&ouml;ne an, was aber nach dem Orkan, der gerade das kleine Wohnzimmer durchgefegt hatte, durchaus angebracht war. Nach einer weiteren, noch etwas ruhigeren Band versammelten sich Musiker erstgenannter Bands zu einer lyrischen Punksession. Was es nicht alles gibt… Fein. Ein paar erfrischende Gespr&auml;che mit Israelis auf Drogen sp&auml;ter, machte ich mich dann auf, die Welt zu erobern. Stichwort und saubere &Uuml;berleitung mit Schlusswort: Ich habe die ganze Welt bereist und so einen Club findest du nie wieder, meinte ein Besucher zu mir, ich lass dass dann einfach mal so stehen und verabschiede mich f&uuml;rs Erste…</p>
<p>12.4. Ordnungsamt Prozdor Bar, Tel Aviv<br />
Ja, das eine Lied, das ich noch mitgekriegt habe, war ganz gut – muss aber auch, ist ja aus Berlin. Man sollte sich vom „Hier f&auml;ngt alles sp&auml;t an“, dann halt doch nicht ganz in die Irre f&uuml;hren lassen… Nettes Hinterzimmer in einer Bar, in das ich schon gar nicht mehr reingepasst habe…</p>
<p>16. 4. Opiods, Zimmer Tel Aviv<br />
Schon wieder im Zimmer, schon wieder ein Nachmittagskonzert. Tel Aviv birst echt &uuml;ber vor Veranstaltungen, ich komme hier kaum mehr nach… Also zuerst eine Band, die so einen Mix aus Elektronischer Musik und Punk &auml;h spielten, ich glaube, dass nennt man dann Elektroclash. Nett… ich denke, das ganze Projekt steckt noch in den Kinderschuhen, da d&uuml;rfte durchaus etwas heranwachsen, mal gucken, was da noch auf uns zukommt. Ach ja, ja, ich bin stetig dabei, meinen Horizont zu erweitern…<br />
Danach Opiods, die nicht umsonst The Cure, Joy Division, usw… in der Freundesliste stehen haben. Die d&uuml;stere Musik stand doch einem deutlichen Gegensatz zur relaxten, ja fr&ouml;hlichen Stimmung, in der das alles pr&auml;sentiert wurde; kr&auml;ftiges Organ die S&auml;ngerin… sehr gut. Wer sich die Richtung begeistern kann, h&ouml;rt &uuml;ber die &uuml;blichen Kan&auml;le mal rein, ich habe es, wie schon erw&auml;hnt, nicht so mit blumigen Beschreibungen. Im &Uuml;brigen habe ich drei Bier getrunken w&auml;hrend des Konzertes, ist ziemlich interessant, nicht wahr? Sp&auml;ter am Abend dann noch mehr, jaja… Danach habe ich mit dem Betreiber noch einen Interviewtermin ausgemacht, dann ging es auch schon weiter, denn am Abend wollte ich<br />
16.4. Not on Tour, The Testicles, Rogatka Bar Tel Aviv<br />
den n&auml;chsten Event aufsuchen. In der relativ umstrittenen Rogakta Bar: Es gab hier mal eine recht heftige Debatte: In der Rogatka Bar werden keine IDF-Soldaten in Uniform bedient, was in Israel ein anderes Statement ist als anderswo, und dann zu Boykott-Aufrufen, usw… gef&uuml;hrt hat. Vielleicht kann ich da bald mal mehr berichten.<br />
Auf jeden Fall mal ne ziemlich coole Location. Ich glaube, bereits erw&auml;hnt zu haben, dass ich es nicht so mit blumigen Beschreibungen habe, Fotografieren ist ebenfalls nicht so meines, also baue ich halt mal wieder darauf, dass man mir das abnimmt oder selbst hingeht. Ich kam gerade rechtzeitig zu den Testicles, israelischer Streetpunk neuerer amerikanischer Pr&auml;gung sage ich mal… Zur Orientierung nenne ich mal solche Bands, die The Unseen oder &auml;hm &auml;hnliche… ich kenne mich da nicht sonderlich gut aus. Auf jeden Fall fein. Das dazu passende Publikum war auch da, Nieten, Stachelhaare, ein paar Skinheads… yep.<br />
Dann spielen Not on Tour zum Tanze auf, und ich wei&szlig; jetzt echt nicht, ob das alles meinem augenblicklichen Enthusiasmus geschuldet ist, endlich mal wieder was Neues und &Uuml;berraschendes zu sehen, oder ob die wirklich so gut sind, wie ich sie, w&auml;hrend ich das tippe, in Erinnerung habe – was f&uuml;r ein Schei&szlig;satz! – aber die waren Klasse. Da waren Ankl&auml;nge von kalifornischen Punk, sowohl &auml;lterer – genau die klassischen fantastischen wie Circle Jerks, Adolescent, und wie sie alle hei&szlig;en – als auch neuerer Pr&auml;gung mit einem ordentlichen Hardcore Einschlag versehen und eben diesem gewissen, nennen wir es mal israelischen Etwas versehen. Brachten auch eine Menge Leben ins Publikum, Crowd going crazy you know… Und schon wieder ein kr&auml;ftiges wirklich gut anzuh&ouml;rendes weibliches Organ… Platte folgt wohl bald auf einem amerikanischen Label, also Augen auf. Es war noch recht fr&uuml;h, also ab ins Tel Aviver Nachtleben… bevor ich mich dann bald wieder mit einem Bericht aus der heiligen Stadt wieder melde…</p>
<p>17.4. D9, Dirk Diggler, Concrete Facial, Uganda Jerusalem<br />
Grindcore-Overkill in der heiligen Stadt! Aber beginnen wir, wie es sich geh&ouml;rt, am Anfang. Am Samstagabend nach Schabbat (der j&uuml;dische Tag beginnt am Abend und h&ouml;rt auch am Abend wieder auf) mit dem ersten Bus nach Jerusalem. Bei der Ankunft habe ich festgestellt, dass ich den eigens f&uuml;r diesen Anlass kreierten Notizzettel mit der Adresse des Clubs und Wegbeschreibung zu meinem designierten Pennplatz irgendwie verschusselt habe… Naja, zwei Telefonate sp&auml;ter sind wenigstes die Adressen wieder da, die Wegbeschreibung war unwiederbringlich verloren, was bedeutet, dass ich gegen sp&auml;ter gezwungen war, Taxi zu fahren, was mich nicht einmal unbedingt blo&szlig; aufgrund meiner eidgen&ouml;ssischen &auml;h Sparsamkeit… &auml;rgerte, ich hatte mich tats&auml;chlich auf einen romantischen Nachtspaziergang durch die heilige Stadt gefreut… Naja, es wird schon irgendwie weitergehen…<br />
Das Uganda liegt mitten in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone in Jerusalem, wo das Leben nach der religionsbedingten Ruhepause schon wieder bl&uuml;hte… &Uuml;briges echt erstaunlich wie viele Menschen hier zu jeder m&ouml;glichen Uhrzeit auf den Beinen sind… h&auml;tte ich in Jerusalem nicht so erwartet. Gef&auml;llt mir und auch ne verdammt nette Ecke. Zur&uuml;ck zum Uganda: Wohl die Adresse f&uuml;r Alternativ-, Subkultur, etc… in Jerusalem. Bar mit kleinem Comicladen, und einem kleinen aber feinen Konzertraum nebenan. Der Macher vom hiesigen Urban Decay Label hatte dann gleich daneben seinen Plattenstand aufgebaut. Ja, den Anfang machten Concrete Facial aus Israels Provinz – cooles Styling mit blutverschmierten Masken und Klamotten – , mit Grindcore, danach Dirk Diggler, die ebenfalls dem Grindcore fr&ouml;hnten, abgerundet wurde der Abend durch D9, jaja ratet mal… Alle saugut, und nein, ich habe dar&uuml;ber nachgedacht, das hat nichts mit meinem Enthusiasmus zu tun, die sind wirklich alle saugut. Bei Konzerten geht es st&auml;ndig drunter und dr&uuml;ber, alles tobt und springt herum, Publikum und Band sind nach einer Weile kaum mehr zu unterschieden, als Anhaltspunkt dienen allenfalls noch irgendwo herumh&auml;ngende Instrumente. Ja, das mit den blumigen Beschreibungen schenke ich mir, wer sich daf&uuml;r interessiert, der h&ouml;rt rein, man wei&szlig; ja wo… Danach wieder in die Altstadt, mittlerweile noch belebter, richtig sch&ouml;n, ja das hat schon was. Ich komme also doch noch zu meinem romantischen Nachtspaziergang, muss aber unvermeidlicherweise irgendwann auf ein Taxi zur&uuml;ckgreifen… Und w&auml;hrend ich das tippe wird hier der Unabh&auml;ngigkeitstag gefeiert, irgendwo in meiner Nachbarschaft laufen alte Pophits mit hebr&auml;ischen Texten versehen, ich kenn die alle, aber komm auf Teufel raus, nicht drauf… Anyway, ich sehe mir das sp&auml;ter mal an…</p>
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		<title>DIE KASSIERER &#8211; Go METAL???!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 01:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben Accident</dc:creator>
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Achtung, Achtung, DIE KASSIERER machen jetzt auf Metal, oder wird das WACKEN OPEN AIR nun immer punkiger&#8230;?! Mehr unter: HIER!
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pankerknacker.com/engine/wp-content/uploads/2010/02/artist_die_kassierer.jpg" rel="lightbox[1063]"><img class="size-full wp-image-1068 alignnone" src="http://www.pankerknacker.com/engine/wp-content/uploads/2010/02/artist_die_kassierer.jpg" alt="" width="250" height="125" /></a></p>
<p>Achtung, Achtung, DIE KASSIERER machen jetzt auf Metal, oder wird das WACKEN OPEN AIR nun immer punkiger&#8230;?! Mehr unter: <a href="http://www.wacken.com/de/woa2010/main-bands/billing-2010/die-kassierer10/" target="_blank">HIER!</a></p>
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		<title>ENGRAINED „anger, roots and rock´n´roll”</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 18:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben Accident</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<category><![CDATA[E]]></category>

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		<description><![CDATA[[Steamhammer/SPV] Olala, eine Punk´n´Roll Band auf einem Metallabel und dazu noch einem recht gro&#223;en?! Na da werden gewisse Szenenw&#228;chter wohl wieder Verrat schnuppern… Bei ENGRAINED handelt es sich um vier Jungs aus Sarstedt, bei Hannover. Sie sind keine Neulinge in der Szene, sondern gingen schon Anfang der 90er Jahre als Hardcore Band an den Start. &#220;ber diverse Besetzungswechsel landete man ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/reviews/tontraeger/engrained-anger-roots-and-rocknroll-ep-steamhammerspv/"  class="read-more" title="ENGRAINED „anger, roots and rock´n´roll”"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Steamhammer/SPV] Olala, eine Punk´n´Roll Band auf einem Metallabel und dazu noch einem recht gro&szlig;en?! Na da werden gewisse Szenenw&auml;chter wohl wieder Verrat schnuppern… Bei ENGRAINED handelt es sich um vier Jungs aus Sarstedt, bei Hannover. Sie sind keine Neulinge in der Szene, sondern gingen schon Anfang der 90er Jahre als Hardcore Band an den Start. &Uuml;ber diverse Besetzungswechsel landete man schlie&szlig;lich beim Punk´n´Roll Sound, was der Band aber auch gut zu Gesicht steht. Es klingt mehr nach PETER PAN SPEEDROCK, denn nach SOCIAL DISTORTION und mit „Plastic Bomb“ von POISON IDEA zollt man seiner Hardcore Vergangenheit auch ein wenig Tribut. Und &uuml;berhaupt liebe sich solche kurzen und knackigen EP´s. Alle 6 Songs rocken und es gibt keine L&uuml;ckenf&uuml;ller. So muss es sein! [Marky]</p>
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		<title>COR im Interview &#8211; Die Fortsetzung aus PK#23</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 19:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Stiletti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man in den Bandnamen COR hineininterpretieren, dass du bzw. ihr mit vollem Herzen bei der Sache seid, das COR quasi euer Leben ist und ihr da euer ganzes Herzblut drinsteckt?
Der Name ist schon Programm! Wir lieben es gemeinsam Musik zu machen, sind sehr gute Freunde und reisen leidenschaftlich gern mit dieser Band durch die Weltgeschichte ! Es ist ein ... <p><a href="http://www.pankerknacker.com/archiv/interviews/cor-im-interview-die-fortsetzung-aus-pk23/"  class="read-more" title="COR im Interview &#8211; Die Fortsetzung aus PK#23"><span>alles lesen</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man in den Bandnamen COR hineininterpretieren, dass du bzw. ihr mit vollem Herzen bei der Sache seid, das COR quasi euer Leben ist und ihr da euer ganzes Herzblut drinsteckt?<br />
Der Name ist schon Programm! Wir lieben es gemeinsam Musik zu machen, sind sehr gute Freunde und reisen leidenschaftlich gern mit dieser Band durch die Weltgeschichte ! Es ist ein St&uuml;ck Freiheit so leben zu k&ouml;nnen! Wir haben alle nebenher nicht viel mehr an wichtigem Besitz und stecken ein Gro&szlig;teil unseres Geldes in die Band, Technik, Aufnahme und die Produktion von Cd´s und Platten.<br />
Welche Leidenschaften au&szlig;er der Band und Tattoos hast Du noch?<br />
Ich betreibe nebenbei mit meiner Freundin einen kleinen Bauernhof, sammele Vinyl und gehe meinem Job als Betreuer f&uuml;r alkoholkranke, psychisch-, geistig und k&ouml;rperlich behinderte  Menschen sehr gerne nach! Eine Sache  die ich neben der Musik nicht mehr missen will!</p>
<p>Du magst anscheinend nicht, dass die Szene sich untereinander aufsplittet oder gar bekriegt, wie sie das teilweise tut. Denkst du es ist m&ouml;glich Politikpunks, Metaller, Oi-Punks und RocknRoller etwas n&auml;her zueinander zubringen? Ist das &uuml;berhaupt sinnvoll bzw. w&uuml;nschenswert? Wird einem sich hinterfragenden Menschen wie dir die Oi! bzw. Metalszene ab einem gewissen Punkt nicht auch irgendwann einfach zu stumpf? Wo ziehst du pers&ouml;nlich deine Grenzen?<br />
Dummheit und Stumpfsinn gibt es in jeder Musikrichtung, auch im Punk und HC ! Aber ebenso gibt es in allen Szenen die guten und wichtigen Bands! Es gibt auch im Oi und Metalbereich Bands, die wirklich was zu sagen haben! So zum Beispiel Gumbles oder auch Volxsturm, die v&ouml;llig zu Unrecht an den rechten oder stumpfen Rand gedr&auml;ngt werden, obwohl sie immer die Fahne der Antirassistischen OI Musik hochgehalten haben! Und das noch mit intelligenten Texten und Aussagen! Man mu&szlig; nur zuh&ouml;ren! F&uuml;r umso wichtiger halte ich es deshalb nicht nach Frisur und Musikrichtung zu gehen , sondern nach Aussage ! Und ich denke da gibt es eine Masse an guten Leuten &uuml;berall, die gemeinsam eine gro&szlig;e Kraft sein k&ouml;nnten ! Und musiktechnisch liegen ja auch nicht solche Welten dazwischen, denn im Endeffekt ist alles nur Rock N Roll und es gibt nur eine begrenzte Anzahl an T&ouml;nen, die von allen genutzt werden m&uuml;ssen um ein Liedchen zu tr&auml;llern!</p>
<p>Die Spannbreite eurer Auftritte ist riesengro&szlig;. Mal spielt ihr auf gro&szlig;e Metal-Festivals, dann wieder in besetzten H&auml;usern. Was gibt Dir mehr? Wo f&uuml;hlst du dich am wohlsten?<br />
Am besten f&uuml;hle ich mich wenn der Sound gut ist und Leute vor der B&uuml;hne stehen die Lust auf unsere Musik haben! Dann sind mir Zeit und Ort des Gigs und die Anzahl der Anwesenden v&ouml;llig egal!<br />
Wenn man f&uuml;r sein Schaffenswerk Reviews wie dieses bekommt „F&uuml;r mich ist COR die wichtigste deutsche Punk-Band seit Slime. Diesen Ruf unterstreichen sie mit ihrer neuen CD „Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“, die einfach in jeden guten Haushalt geh&ouml;rt&#8230;“ was geht dann in einem vor?<br />
Dann sollte man sich freuen und locker und gel&ouml;st bleiben, weil das nur eine Meinung von seeehhhhhhrrrr vielen ist ! Und ebenso wie es zu jeder Platte die guten Kritiken gibt, gibt es auch die b&ouml;sen und schlechten ! Aber auch hier hei&szlig;t es: „Ruhig bleiben!“ Obwohl der Vergleich mit Slime schon sehr sch&ouml;n ist!</p>
<p>Schon mal dr&uuml;ber nachgedacht was Du machst, wenn Du kein Platz mehr auf Deiner Haut f&uuml;r neue Motive hast? Schon mal selbst zur Nadel gegriffen?<br />
Der Umstand mit dem wenigen Platz ist mir auch schon aufgefallen und so gehe ich in den letzten Jahren etwas gebremster und kontrollierter zu Werke und plane mit meiner Freundin (die mich t&auml;towiert) schon sehr genau und weit im Voraus was wir wie machen, damit der Platz m&ouml;glichst effektiv genutzt wird! Das mit der Nadel lassen wir mal lieber sein, denn ich zeichne und t&auml;towiere so wie ich singe &#8211; rau und schr&auml;g ! Den Gesang kann man abschalten, beim Tattoo wird’s dann komplizierter!</p>
<p>Von den Troopers zu COR ist ein „Karriere-Sprung“ der nicht ganz &uuml;blichen Sorte. Soll hei&szlig;en, zwei Bands wie Tag und Nacht. Sowohl vom textlichen Anspruch als auch musikalisch. Wie kam es 2002 zu diesem Sinneswandel?<br />
Erst war COR dann kam das Troopers Engagement ! Ich kannte Atze aus dem Studio in Berlin, in dem ich eine Scheibe mit ner anderen Band aufgenommen hab und er mochte mein Schlagzeugspiel ! Irgendwann fragte er direkt an und ich hatte Lust dazu! Ich habe dann die Bands parallel laufen lassen und da COR noch nicht so lief hatte ich auch die Zeit! Allerdings wurde die aufgrund der vielen COR Gigs immer knapper und dazu bekam ich auch noch drei Bandscheibenvorf&auml;lle, die so heftig waren, dass mein linkes Bein eine zeit lang komplett taub war! Dazu gabs Stress mit der Troopers Plattenfirma, deren Gesch&auml;ftsgebaren mir nicht lagen und so beendeten wir das Ganze ! Tut mir heute manchmal noch in der Seele weh, weil Atze ein guter Kerl ist und wir eine Menge Spass zusammen hatten!</p>
<p>Korrigiere mich bitte wenn ich falsch liege, euren letzten Schlagzeuger habt ihr an wieder an die Troopers abgegeben. COR-Leute scheinen quasi zwangsl&auml;ufig bei den Troopers hinterm Schlagzeug zu landen. Aktuell suchen die Troopers meines Wissens schon wieder einen Drummer. Wer von euch ist wohl als n&auml;chster dran?<br />
Das ist ein wenig falsch! Bei meinem Ausstieg wollte ich Atze nicht schaden und da er von der Band lebt und die Kohle brauchte, w&auml;re er ohne Schlagzeuger ziemlich schlecht dran gewesen! Ich hatte aber absolut keine Lust mehr doch mein Bruder Johannes ( COR Schlagzeuger ) tat mir den Gefallen und hat noch ein halbes Jahr gespielt, um Atze Zeit zu geben sich neue Leute zu suchen ! &Uuml;brigens: auch unser Bassist Matze hat bei den Troopers ausgeholfen und die letzte Platte eingespielt, stieg dann aber mit uns gemeinsam aus, um die ganze Zeit f&uuml;r COR zu haben.</p>
<p>2006 habt ihr eure eigenes Label Ruegencore gegr&uuml;ndet. Was war der Anlass dazu? Man h&ouml;rt es gab Differenzen mit Bad Dog Records …<br />
Plattenfirmen leben von Bands und ihrer Musik ! Einige tun das fair andere wiederum machen sich die Taschen voll! Wie dem auch sei, wir haben unsere guten und schlechten Erfahrungen gemacht und die Konsequenz gezogen ! Deshalb gibt es Ruegencore Rec. ! Wir machen alles selbst, von der Musik &uuml;ber die Designs, Vermarktung, Merch – Druck, Booking usw. ! Nur f&uuml;r den Vertrieb und ein Teil der Promo haben wir Partner ! Das hat den Vorteil, dass wir unsere eigenen Herren sind und das gesamte COR Ding so l&auml;uft, wie wir es uns vorstellen. Kostet viel Zeit und Kraft aber ich kann es nur jeder Band empfehlen! Au&szlig;erdem glaube ich, dass diese Art des DIY der Plattenvertrieb der Zukunft sein wird! Wer braucht noch gro&szlig;e Labels, die nur Kohle absch&ouml;pfen, wenn man selbst via Internet ,Fanzines und Livegigs  die M&ouml;glichkeit hat jede Menge Leute zu erreichen!! Und ein Mangel an guten Clubs und Festivals die man rocken kann herrscht nun wirklich nicht!</p>
<p>Manche Bands gehen nur betrunken oder unter Drogen auf die B&uuml;hne. Wie verh&auml;lt sich das bei euch?<br />
Ich trinke gar nicht, der Schlagzeuger sehr selten und Basser und Gitarrenmann nur nach dem Gig oder vorher mal ein Bierchen! Ich hasse es mich auf eine Band zu freuen, die dann aufgrund von Drogen und Suff mehr damit besch&auml;ftigt ist sich auf den Beinen zu halten als gut zu spielen! Und das m&ouml;chte ich dann auch unserem Publikum nicht antun ! Au&szlig;erdem fahre ich keine 600 km durch Land, um dann besoffen von der B&uuml;hne zu fallen! Das kann ich zu Hause billiger haben! Drogen waren und sind bei uns &uuml;berhaupt kein Thema !</p>
<p>Sind Alkohol und Drogen ein essentieller Teil des Punkrock-Business? Oder denkst du die R’n’R-Szene k&ouml;nnte auch ohne funktionieren? Welche Rolle spielt das in deinem Leben. Was hat es dir gegeben und was genommen?<br />
Das sieht jeder anders ! Ich hatte meine guten Zeiten und viel Wahnsinn im Suff und habe meinen Teil getrunken ! Ende ! Irgendwann bin ich morgens aufgewacht und habe mir gesagt, dass brauchst du ab heute nicht mehr! Es fehlt mir auch nichts! Alkohol war auch immer ein Stimmungsverst&auml;rker bei mir und hat mich an schlechten Tagen noch schlechter gemacht ! Darauf hatte ich keine Lust mehr! Es gibt Leute die k&ouml;nnen mit Alkohol und Drogen leben und umgehen, das ist ok und von mir akzeptiert! Ich kann es nicht!</p>
<p>Herzlichen dank f&uuml;r das Interview, alles Gute f&uuml;r Dich, deine Band und deine Familie … W&auml;re fein wenn man sich mal wieder &uuml;ber den Weg l&auml;uft<br />
Stefano , danke dir f&uuml;r das wirklich gute und durchdachte Interview ! Alles Gute f&uuml;r dich !!!</p>
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