Proud to be Punk #13

31. März 2010

Ich muss gestehen, dass ich das Heft das erste Mal gelesen habe. Bisher hat mich der Name immer ein wenig abgeschreckt. Zuviel Holzhammer der sich auch in den Artikeln gelegentlich wieder findet. Nicht nur die kopierten Seiten sind hier schwarz / weiß. Klassisches Fanzine. Hauptaugenmerk Anarcho-Punk / Anarchismus. Das zieht sich auch in der Ästhetik des Hefts durch alle 80 Seiten.
Musikalisch etwas eingefahren. Aber ist halt Punk. Schon okay so.
Mir ist es allerdings unbegreiflich wie man The Assassinators und Los Fastidios gleichermaßen gut finden kann. Das eine ganz klar im anarchistischen und linken Spektrum angesiedelte, ernst zunehmende Band, das andere eine peinliche Oi!-Band die linke Attitüde für ihre Plattenverkäufe benutzt. Nun ja. Das nur mal so am Rande. Der Autor scheint ein neugieriger und interessierter junger Mann zu sein. Sehr interessante Interviews und Artikel zu 20 Jahre Romp-Zine, Libertad para Todos und Anarchists Against The Wall. Ein sehr langes Vorwort in dem man sich über Frei.Wild und Nix Gut auskotzt. Sehr gut! Gefällt. Schön das es noch Leute gibt, denen so was die Wut in den Bauch treibt. Kein weichgespültes Musikheftchen, sondern ein Fanzine mit Meinung. Unterhaltsam und auf der richtigen Seite.

Jaquomo Leopard

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6. February 2012

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