RUMBLE CLUB – “The Bad In Me”

8. Dezember 2009

[Wolverine]
Sehr feiner, abwechslungsreicher Punkrock-/Rockabilly-Hybrid (um hier nicht schon wieder den bescheuerten Begriff „Punkabilly“ zum tausendsten Male zu bemühen…), dieses Trios aus Kentucky, die hier auch schon ihren mittlerweile dritten Longplayer vorlegen.Höchstwahrscheinlich bin ich nicht der erste Rezensent, der auf die stimmliche Nähe des Sängers und Gitarristen Jack Coray zu einem gewissen John R. Cash hinweist, doch schon gleich beim Opener „Sam Joe Harvey“ lässt sich diese Ähnlichkeit nicht von der Hand weisen. Man bedient sich auch netterweise innerhalb des ja eigentlich recht engen Genrekorsetts aller möglichen Stilarten und so gibt es neben Titeln, die Tendenzen in Richtung klassischen Psychobillys aufweisen („Vampire girls from outer space“), auch eine fast schon MOTÖRHEAD-mäßige Breitseite („The bad in me“), Surfgitarren blitzen hier und da immer mal wieder auf, klassischer Country wird geboten („Lonesome gunman traveller“ – großartiger Text übrigens!) und bei „Man on the move“ gelingt sogar die Symbiose aus garagigem Rockabilly, Country und leichten Rhythm’n'Blues-Anklängen. Nicht zu vergessen der sehr sympathische Hochgeschwindigkeits-Hillbillyfetzer „Lonely Hearts Chat Room“ zum Schluss… Durchaus, eine ziemlich tolle Scheibe, na da wächst mir ja fast nochmal ne Tolle vor Begeisterung! [ben accident]

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7. February 2012

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